Zusammenfassung der Fusionsverhandlungen 11/2008-03/2011

Nachdem die nach der Wiedervereinigung gestarteten Fusionsverhandlungen sehr schnell an den Ängsten der Mitglieder des DAV scheiterten, wurden im Frühjahr 2009 die Gespräche wieder aufgenommen.

Auf dem Fischereitag 2008 in Saarbrücken hat eine große Mehrheit der im DAV und VDSF organisierten Landes- und Regionalverbände die Notwendigkeit der Zusammenarbeit in der organisierten Anglerschaft erkannt und sich zu der Auffassung bekannt, dass dies am wirksamsten mit einem gemeinsamen Dachverband möglich ist.

Am 10.11.2008 veröffentlichte der VDSF e.V. folgende Pressemitteilung:

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) will die Angler in Deutschland 18 Jahre nach der Wiedervereinigung zusammenführen. Mit Hans-Jürgen Hennig aus Mecklenburg-Vorpommern wurde kürzlich auf der Jahreshauptversammlung in Lübeck ein neuer Vizepräsident gewählt, der sich ausschließlich mit dem gewünschten Zusammenschluss des VDSF und des Deutschen Anglerverbandes (DAV) beschäftigen wird.
„Ich kenne im Verband Deutscher Sportfischer keinen Angler, der den Zusammenschluss mit dem Deutschen Anglerverband nicht möchte“, sagte VDSF-Präsident Peter Mohnert, der für knapp 700.000 Angler in 23 Landesverbänden im VDSF aus ganz Deutschland spricht. Der DAV organisiert sich über Landesverbände und Vereine sowie u.a. den Deutschen Meeresangler-Verband und den Handicap Anglerverband in Deutschland mit zusammen unter 200.000 Anglern.
Ziel des VDSF ist es, so Mohnert, in zwei Jahren so weit zu sein. So lange sei auch die Vizepräsidentschaft von Hans-Jürgen Hennig befristet. Schon Mitte November werde es eine neue Zusammenkunft geben, in der ein bereits vorbereiteter Beschlussentwurf diskutiert werden solle. Danach, so Hennig, werden eine neue Konzeption erarbeitet, Arbeitsgruppen benannt und Vorgespräche geführt.

Es gab wohl einige Irritationen über Vorgaben und Zeitschine beim DAV e.V., denn es wurde fast zeitgleich die folgende Pressemeldung herausgegeben:

Standpunkte des Deutschen Anglerverbandes e.V. (DAV) zur angestrebten Zusammenarbeit innerhalb der deutschen organisierten Anglerschaft – DAV für Gemeinsamkeit mit dem Verband Deutscher Sportfischer e.V. (VDSF)

Am 6. November 2008 trafen sich in Berlin die Vertreter der Landesverbände des DAV und des DAV-Präsidiums zu einer gemeinsamen Verbandsausschusssitzung, um die Zusammenarbeit innerhalb der deutschen organisierten Anglerschaft nach einer Pressemitteilung des VDSF zu analysieren.

Im Ergebnis der ausführlichen und sachlichen Diskussion wurde nachfolgende Erklärung einstimmig verabschiedet:

  1. Zu keinem Zeitpunkt der bisherigen Gespräche der Landesverbände des DAV und des VDSF stand die kurzfristige Neugründung eines einheitlichen Verbandes auf der Tagesordnung.
  2. Die unsachlichen Angriffe in der VDSF-Pressemitteilung auf den DAV-Präsidenten und auf Landesverbände des DAV stehen im Widerspruch zur gemeinsamen Erklärung von Saarbrücken und entsprechen nicht der Wahrheit. Sie werden deshalb zurückgewiesen.
  3. Der DAV ist seit jeher offen für sachliche, konstruktive und gleichberechtigte Gespräche, die den Interessen der Anglerschaft dienen und auch praktikabel sind. In diesem Zusammenhang erinnert der DAV an die vielen Vorschläge zu einer Zusammenarbeit, die er in den letzten Jahren unterbreitet hat. Bereits Anfang 1996, als der DAV noch nicht Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband sein durfte, hat er ganz konkrete Grundlagen für eine sachbezogene Zusammenarbeit der Dachverbände vorgeschlagen, auch die Bildung eines gemeinsamen Daches („Bund Deutscher Angler“), vor allem um zu gewährleisten, dass in Grundsatzfragen beide Verbände mit einer Stimme sprechen. Das wurde vom VDSF kategorisch abgelehnt.
  4. Der Verbandsausschuss des DAV erklärt ausdrücklich, dass es notwendig ist, die verbandsübergreifende fachspezifische Zusammenarbeit im Interesse der gesamten organisierten Anglerschaft zu entwickeln.

Berlin, 6. November 2008

Auf Seiten des DAV wurden zur Jahreshauptversammlung am 07. März 2009 auf Antrag des LAVB (Landesanglerverband Brandenburg) durch Mitgliederbeschluss die Wiederaufnahme der Verhandlungen beschlossen.

Beschlussvorlage zur Mitgliederversammlung:

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Anglerverbandes e.V. beschließt:

• Der DAV bestellt umgehend eine verbandsinterne Arbeitsgruppe, welche in Vorbereitung der Gespräche mit dem VDSF Eckpunkte zur Interessenvertretung der DAV-Mitglieder in einem möglichen gesamtdeutschen Anglerverband erstellt.

• Die Arbeitsgruppe wird aus Vertretern der Landesverbände, der Spezialverbände und des Präsidiums des DAV e.V. gebildet

• Um weitestgehend demokratische Prinzipien einzuhalten, sind die Basisstrukturen des DAV in diesen Prozess einzubeziehen.

• Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es, die Interessen der DAV-Mitglieder zu katalogisieren, einzubringen und zu sichern.

• Der zu erstellende Katalog als Arbeits- und Diskussionsgrundlage wird schnellstmöglich durch den DAV-Verbandsausschuss bestätigt.

• 6 Mitglieder dieser Arbeitsgruppe unterbreiten dem VDSF Vorschläge zur Organisation der deutschen Anglerschaft entsprechend ihrer Verbandsphilosophie bzw. auf Grundlage des erarbeiteten Kataloges.

• Die Ergebnisse der verbandsinternen Verhandlungen sowie der Besprechungen mit dem VDSF sind jeweils zur DAV-Mitgliederversammlung vorzutragen und zu diskutieren. Bei Notwendigkeit sind entsprechende Beschlüsse zu fassen.

• Die Zielstellung, also die zukünftige Interessensvertretung der gesamtdeutschen, organisierten Anglerschaft trägt Prozesscharakter und die Zielerreichung erfolgt in Abhängigkeit der Konsensfähigkeit beider Verbände zu wichtigen Eckpunkten, welche die Interessen der in unserem Verband organisierten Angler widerspiegeln müssen.

Und mit folgender Pressemitteilung des DAV e.V. das Ergebnis veröffentlicht:

Einigkeit im DAV über die verstärkte Zusammenarbeit der zwei großen deutschen Anglerverbände

Der Deutsche Anglerverband e.V. (DAV) hält eine einheitlich wirksame Interessenvertretung der etwa eine Million organisierten Angler in Deutschland für zeitgemäß und dringend notwendig! Das wurde am 7. März 2009 auf der Hauptversammlung des DAV eindeutig bestätigt. Drei Anträge formulierten das Ziel, die Zusammenarbeit des DAV mit dem Verband Deutscher Sportfischer e.V. (VDSF) zu bekräftigen und zu beleben, um gemeinsam für die Interessen der Angler eintreten zu können. Ohne Gegenstimme beschlossen die Delegierten des DAV die Absicht, im Einvernehmen mit dem VDSF den Prozess der gleichberechtigten Zusammenführung beider großen Anglerverbände ohne zeitlichen Druck zu fördern. Die hierfür zu bildenden Arbeitsgruppen sollen unter Berücksichtigung der jeweiligen Verbandsphilosophien mit Vertretern des VDSF Vorschläge zur Organisation der deutschen Anglerschaft in einem gemeinsamen Verband erarbeiten.

Durch die Einsetzung der so genannten 12er Kommission (bestehend aus jeweils 6 Mitglieder aus den beiden Dachverbänden) sollte die Verhandlung Ergebnisse hervorbringen, die für beide Seiten tragbar sind und somit dem neuen Dachverband eine breite Akzeptanz bringen.

Pressemeldung der VDSF e.V. zur 1. Sitzung der 12er-Kommission vom 01.09.2009:

Zu ihrer ersten Beratung kamen die Mitglieder der Kommission „Zusammenführung der Anglerverbände DAV und VDSF“ zu einem bundesweit einheitlichen Anglerverband in Deutschland auf Einladung des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt am Dienstag (1. September) in Halle (Saale) zusammen.
Jeweils sechs Vertreter des Deutschen Anglerverbandes und des Verbandes Deutscher Sportfischer diskutierten im Hotel „Ankerhof“ über alle Fragen, die mit einem gleichberechtigten Zusammenschluss beider Verbände im Zusammenhang stehen. Über das diskutierte Themenspektrum, das von Fragen der Angelfischerei über die Lobbyarbeit der Petrijünger gegenüber Politik und Gesellschaft sowie die Kinder- und Jugendarbeit bis zur Finanzierung der Verbandsarbeit und zu satzungsrechtlichen Fragen reichte, wurde Konsens erzielt.
Diese und weitere Problemkreise sollen bei der nächsten Zusammenkunft der Verbandsvertreter am 3. November 2009 in Münster vertieft und mit Details angereichert werden, erklärte Moderator Andreas Koppetzki, Hauptgeschäftsführer des DAV-Landesanglerverbandes Brandenburg.

Über die Ergebnisse der beiden Gesprächsrunden in diesem Jahr werden die von den Hauptversammlungen ihrer Bundesverbände legitimierten Verhandlungsführer die Präsidien der Landesanglerverbände informieren. Bis zum kommenden Jahr werden die Landesanglerverbände des DAV und VDSF bei den Mitgliederversammlungen bzw. Verbandstagen ihren Mitglieder den erreichten Stand der Verhandlungen bekannt machen und mit der Mitgliedschaft die weiteren Schritte beraten.

Die beiden Dachverbände der deutschen Angler DAV und VDSF, in denen zwischen Nordsee und Alpen insgesamt fast eine Million Petrijünger organisiert sind, haben es sich zum Ziel gestellt, auf gleichberechtigter Grundlage und bei paritätischer Besetzung der Funktionen zügig zu einem einheitlichen deutschen Anglerverband zu fusionieren. Nach Meinung der Kommissionsmitglieder könnte dieser Schritt bis zum Jahre 2011 erfolgreich vollzogen werden.

Nach der 4. Verhandlungsrunde wurde wieder eine Pressemeldung veröffentlicht, unterzeichnet von den 12 Kommissionsmitgliedern:

Göttingen. Die 12er-Kommission des Verbandes Deutscher Sportfischer (VDSF) und Deutschen Anglerverbandes (DAV) sind am 13./14. April 2010 in Göttingen zu ihrer vierten Beratungsrunde zusammengekommen. An den Gesprächen nahmen auch die Präsidenten Peter Mohnert (VDSF) und Günter Markstein (DAV) sowie die Geschäftsführenden Präsidien beider Verbände teil.

Die Verbandsvertreter bewerteten den bisherigen Stand der Verhandlungen und stellten dabei sowohl Übereinstimmungen als auch differierende Standpunkte fest. Die Geschäftsführer beider Verbände wurden beauftragt, den vorliegenden Satzungsentwurf so zu überarbeiten, dass die vorgetragenen Formulierungswünsche den Entscheidungsgremien beider Verbände vorgelegt werden können. Der Verschmelzungsvertrag und der Verschmelzungsbericht werden von den Angelfreunden Mohnert (VDSF) und Friedrich Richter (DAV) nochmals überarbeitet und den Geschäftsstellen beider Verbände bis Ende Mai zur Verfügung gestellt. Bis dahin wird DAV-Geschäftsführer Philipp Freudenberg den Entwurf des gemeinsamen  Positionspapiers zu einem „Grundsatzpapier“ überarbeiten. Zudem wurden die Teilnehmer eines Treffens der Vertreter der Verbandsjugend beider Verbände benannt, die unter Leitung der beiden Vizepräsidenten  Kurt Klamet und Hans Kemp zusammenkommen werden. Darüber hinaus vereinbarten die beiden Präsidenten, sich zeitnah zu einem persönlichen Gedankenaustausch zu treffen.

Die größten Meinungsunterschiede traten in Bezug auf den künftigen Namen des gemeinsamen Anglerverbandes sowie zur Art und Weise der Verschmelzung auf. Diese Probleme sollen in den kommenden Wochen und Monaten unter anderem in beiden Verbänden sowie Anfang September zum Deutschen Fischereitag in München weiter diskutiert werden. Die Gesprächspartner waren sich darüber einig, dass sie trotz bestehender unterschiedlicher Auffassungen alle Anstrengungen unternehmen wollen, um im Interesse und zum Nutzen der deutschen Anglerschaft das Ziel, einen gemeinsamen  Dachverband der Angler in Deutschland zu bilden, und in ihren Landesverbänden um die dafür erforderlichen Mehrheiten zu kämpfen.

Die 12er-Kommission des Verbandes Deutscher Sportfischer e.V. und des Deutschen Anglerverbandes e.V.

Aus diesen Verhandlungen entsprangen die „Grundsätze“ zum Verschmelzungsvertrag vom 25. Mai 2010, ein Entwurf für die gemeinsame Satzung und der neue Name des gemeinsamen Dachverbandes aller Angler:

Deutscher AngelFischer Verband e.V. (DAFV e.V.)

Grundsätze (Entwurf)

Satzungsentwurf, Stand 2011-01-13

Anlässlich des Deutschen Fischereitages in München trafen sich beide Verbände in „großer Runde“, es gab folgende gemeinsame Pressemeldung:

Information des Verbandes Deutscher Sportfischer e.V. und des Deutschen Anglerverbandes e.V. zum Stand der Verschmelzung zu einem einheitlichen Verband anlässlich des Deutschen Fischereitages 2010 in München (Pressemitteilung 03/2010)

Anlässlich des diesjährigen Deutschen Fischereitages in München hatten am 1. September 2010 der Verband Deutscher Sportfischer e.V. (VDSF) und der Deutsche Anglerverband e.V. (DAV) ihre Mitgliedsverbände eingeladen, um über den Stand der geplanten Fusion beider Verbände zu einem starken Bundesverband zu informieren und zu diskutieren. In den vergangenen Jahren hatte sich die Zusammenarbeit beider Verbände unter dem Dach des Deutschen Fischerei-Verbandes, in dem beide Verbände organisiert sind, immer weiterentwickelt. Der Präsident des Deutschen Fischereiverbandes, MdB Holger Ortel, war Gast beim „Arbeitskreis VDSF/DAV“ und äußerte seine feste Überzeugung, dass der wichtige Schritt zu einem einheitlichen Anglerverband für die Fischerei realisierbar sein werde. Diese Auffassung teilten alle Beratungsteilnehmer.

Die Verhandlungen werden jedoch künftig nicht mehr die sechsköpfigen „Verhandlungskommissionen“ von VDSF und DAV führen, die bisher in der gemeinsamen „12er-Kommission“ die in den Verbänden vorhandenen unterschiedlichen Auffassungen zu beraten und für beide Seiten akzeptierbare Lösungsvorschläge zu erarbeiten hatten. Der Präsident des VDSF, Peter Mohnert, brachte in seinem Statement den einstimmigen Beschluss des Verbandsausschusses seines Verbandes zum Ausdruck, innerhalb der beschlossenen Zeitschiene eine Vereinigung der beiden deutschen Anglerverbände zu erreichen. Da seitens des VDSF ein einstimmig beschlossener Satzungsentwurf vorliege und auch der Verschmelzungsvertrag keine wesentlichen Veränderungen erwarten lasse, womit die beiden entscheidenden Dokumente im Wesentlichen vorliegen, sagen Präsidium und Verbandsausschuss des VDSF der „12er-Kommission“ den besten Dank für die hervorragende Arbeit. Die noch gegebenenfalls fehlenden Abstimmungen unterliegen der Entscheidungsbefugnis des Geschäftsführenden Präsidiums des VDSF, sodass eine Weiterführung der sehr guten Arbeit der Verhandlungskommission des VDSF in „12er-Kommission“ in der bisherigen Form nicht notwendig ist.

Günter Markstein, Präsident des DAV, betonte, dass die auf Basis eines Hauptversammlungsbeschlusses einberufene Verhandlungskommission seines Verbandes weiterhin in bewährter Weise tätig sein und den Entscheidungsgremien des Verbandes zuarbeiten werde. Nach wie vor stehen im DAV alle wichtigen Dokumente für einen gemeinsamen Verband wie der Satzungsentwurf zur Diskussion, um die Interessen der Angler bestmöglich berücksichtigen zu können.

Bei nur wenigen Stimmenthaltungen bestand in München Einigkeit, innerhalb des nächsten Kalenderjahres die gleichberechtigte Verschmelzung der großen deutschen Anglerverbände abschließend vorzubereiten. Einstimmig plädierte die Gesprächsrunde dafür, den gemeinsamen Verband „Deutscher Angelfischer-Verband“, abgekürzt DAFV, zu nennen. Dieser Name wäre für die Vertreter aller Mitgliedsverbände tragbar, da in einigen Landesteilen nicht vom „Angeln“, sondern von „Angelfischerei“ die Rede ist bei der Bezeichnung des gemeinsamen Hobbys.

VDSF und DAV sind weiterhin auf bestem Wege, ihre gemeinsamen Möglichkeiten zu bündeln und dadurch das Leistungsangebot für alle Mitglieder zu verbessern, die laufenden Kosten zu verringern und insbesondere die Interessenvertretung der deutschen Anglerschaft gegenüber der Politik und den Behörden in Deutschland und in der Europäischen Union zu verbessern.

Offenbach und Berlin, den 06. September 2010

Peter Mohnert (Präsident VDSF) & Günter Markstein (Präsident DAV)

Leider wurde hiermit die bis dahin eigentlich sehr erfolgreiche 12er Kommission gesprengt, die 6 VDSF-Mitglieder wurden entlassen.

Über die Art und Weise dieser Maßnahme gibt es unterschiedliche Ansichten, die aber an dieser Stelle mangels verlässlicher Quellen nicht angesprochen werden sollen.

Nun folgt leider ein großes Durcheinander an Informationen, Aussagen und den daraus entstandenen Konsequenzen:

Der Landesverband Sächsischer Angler und der Landesanglerverband Sachsen-Anhalt haben u.a. beim Finanzamt Berlin eine verbindliche Auskunft bezüglich der Gemeinnützigkeit beantragt.

Hier auf der Seite des VDSF e.V.:

Im Ergebnis musste festgestellt werden, dass es, so auch mehrfach durch den Präsidenten des LV Sächsischer Angler Friedrich Richter artikuliert, teilweise unterstützt durch den Präsidenten des LV Sachsen-Anhalt in der Beratung in Leipzig, im DAV e.V. wahrscheinlich keine satzungsändernde Mehrheit geben wird und diese, so zumindest das tätige Verhalten einiger Verantwortlicher, auch nicht gewollt ist. Auch ist festzustellen, dass durch dieses Verhalten, die Veröffentlichungen und die ständig neuen Forderungen des DAV in den Landesverbänden des VDSF die mehrheitlich getragene feste Auffassung besteht, unter diesen Bedingungen, die das Ansehen des Fusionspartners VDSF beschädigen, die Gespräche zu einer Verschmelzung der beiden deutschen Anglerverbände so schnell als möglich auszusetzen.

Gegen diese Aussetzung der Fusionsverhandlungen liefen einige Landesverbände Sturm. Unter anderem gab es im Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V. einen Antrag eines Vereines, der zum Zweck die Wiederaufnahme der Fusionsverhandlungen hatte. Durch die kurz zuvor stattgefundene Verbandsausschusssitzung wurde das Präsidium der VDSF e.V. beauftragt, die Fusionsverhandlungen mit dem DAV e.V. wieder aufzunehmen.

Verbandsausschusssitzung vom 12.04.2011

Quellenangaben: Alle Zitate entstammen den Verbandsseiten von VDSF e.V. (www.vdsf.de) und DAV e.V. (www.anglerverband.com)

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