Kormoran – auch ein tschechisches Problem

Kormoran

Foto: Anyu (Marinyu)

Der Kormoran scheint nun kein „typisch deutsches“ Problem mehr zu sein.

Wie der DAV auf seiner Webseite berichtet, fordern die Anglerinnen und Angler des Tschechischen Angelfischerverbandes nun in einem Memorandum um nachdrückliche Maßnahmen, um des Kormoran-Problems Herr zu werden.

Der DAV schreibt dazu unter anderem:

Ähnlich wie in der Bundesrepublik Deutschland werden auch die Fischbestände in der Tschechischen Republik von der Zunahme der Kormoranpopulation in Europa außerordentlich stark in Mitleidenschaft gezogen. Neben der Karpfenteichwirtschaft erleidet die Angelfischerei immer höhere Verluste. Aus diesem Grund veranstaltete der Tschechische Angelfischerverband (ČRS) am 23. und 24. Februar 2012 eine internationale Tagung in Pilsen, die sich ausschließlich mit dieser Problematik befasste. An ihr nahmen neben zahlreichen Vertretern des Verbandes auch Politiker des Europäischen Parlaments und des Tschechischen Parlaments, Mitarbeiter der zuständigen Ministerien und Behörden und des Naturschutzes sowie Gäste aus Österreich, der Slowakei und Deutschland teil. Für den DAV hielt Prof. Dr. Steffens einen Vortrag, in dem er über die Kormoransituation in Deutschland informierte. Dr. Laggerbauer vom Landesfischereiverband Bayern berichtete über den Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Kormorans und dem Rückgang der Äsche in bayerischen Flüssen.

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