Pressemeldung zum Thema Umweltauswirkungen der Pulsfischerei

Pressemitteilung von Cornelia Behm, Sprecherin für Ländliche Entwicklung der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28. September 2012

Keine Klarheit über die Umweltauswirkungen der Pulsfischerei

„Die Antworten der Bundesregierung zur grünen Anfrage zu den Umweltauswirkungen der Pulsfischerei zeigt vor allem eines: Die Bundesregierung hat kaum Erkenntnisse über die Umweltauswirkungen dieser neuen Fischereimethode und darüber, wie diese möglicherweise vermieden werden können. Bevor die Pulsfischerei jedoch breit angewendet werden kann, muss Klarheit über ihre Umweltauswirkungen geschaffen werden. Alles andere wäre nicht zu verantworten.“ Mit diesen Worten kommentierte die Fischereipolitikerin der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia Behm, die Ausführungen der Regierung.

„Die Bundesregierung hat letztlich aber auch keine klaren Vorstellungen von den Entwicklungsperspektiven der Pulsfischerei für eine selektive, ökosystemschonende und energieeffiziente Fischerei, sondern benennt vor allem offene Fragen. Auch hier muss die Regierung aktiver werden als bisher,“ ergänzte Behm.

„Insgesamt tut sich mit der Pulsfischerei ein weites Forschungsfeld auf, für das die Bundesregierung bisher kaum Geld bereitstellt. Es dürfte daher lange dauern, bis sie sagen kann, ob sich die Pulsfischerei als Sackgasse oder doch als vielversprechender Lösungsansatz für die Ablösung der Grundschleppnetzfischerei erweist. Dass die Bundesregierung die öffentliche Finanzierung für dieses Forschungsfeld trotzdem als ausreichend betrachtet, ist nicht nachvollziehbar.“

Die Antworten zu den grünen Fragen finden Sie in der Anlage, die Kleine Anfrage mit der grünen Vorbemerkung zu den Fragen finden Sie hier:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/106/1710690.pdf

2012-09-28 PM Umweltauswirkungen der Pulsfischerei
2012-09-27 Antwort KA Umweltauswirkungen der Pulsfischerei

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